About

She’s got the gloomy elegance of Juliette Gréco and the inner turmoil of Johnny Cash, she’s got the spell of Nina Simone, the smoothness of Randy Newman and the edge of Tom Waits. First of all, she’s got style. Her own style, to say it precisely. Put June Cocó behind a sole Piano and she’ll fill the room – any room – with magic. Put her in a studio together with a producer prodigy like Jules Kalmbacher, and you’ll capture magic on a high end album. Junes debut “The Road” tells stories that thrill the listener both musically and lyrical. Its scope ranges from minimalistic pearls like “Romeo’s late” to potential radio hits like “Rain Falls”. To quote Jazz legend Richie Beirach: “June Cocó is multitalented and multistylistic. Once you hear her music it's a completely satisfying, very uplifting and inspiring feeling. There is a broad collection of different styles, lyrics and attitudes. And of course the voice and creative energy is the essence and the consistent thing behind all the music.”

Sie hat die angedüsterte Eleganz des einstigen „It-Girls der Existenzialisten", Juliette Gréco, und Johnny Cash klingt auch oft durch. Doch June Cocó als ein chansonträllerndes Cowgirl abzustempeln wäre weit gefehlt. Die Songwriterin aus Leipzig hat viele Inspirationsquellen: Nina Simone, Randy Newman, Tom Waits oder Bob Dylan sind einige. Zu hören kriegt man auf ihrem Debüt „The Road“ feine und kantigere Töne wie Noise, Dreampop oder Ambient, denen stets ein schöner Schuss Vintage anhaftet.

Vor sieben Jahren fing sie an, eigene Songs zu schreiben, die musikalisch in Jazzgefilde mündeten und ihr Jobs als Pianistin in Bars und Hotel-Lounges verschafften. Spielpraxis wurde gesammelt und die Livequalitäten ihres Gesangs perfektioniert. Ihre Musik erweiterte sich vom Jazzigen hin zu „futuristischem Italowestern“: Ennio Morricone also outta space? Wohl kaum, denn selten kriegt man ein so facettenreiches Album vorgesetzt, wie das Debüt der June Cocó.

Das mag auch an dem Berliner Produzenten-Team „zodiaque" und Jules Kalmbacher liegen, der unter anderem für das letzte Album von Xavier Naidoo verantwortlich war und an Frank Möbus, der die Band im Studio betreute.

"The Road" versprüht Aufbruchstimmung. Die Texte handeln von Liebe und damit verbundener Sehnsucht, von Freundschaft, Freiheit und Unabhängigkeit. Davon zeugt beispielsweise das mit außerordentlichem Single-Potential ausgestattete „Rain Falls“, wo mit Vergangenem abgeschlossen und hochmotiviert in die Zukunft geblickt wird. Dabei kommt June Cocó's Stimme eine besondere Bedeutung zu: wirkt sie hier noch selbstbewusst bis kämpferisch, möchte man sich gleich darauf im minimalistisch arrangierten „Romeo's Late“ in den Schlaf wiegen lassen, so einfühlsam, liebevoll und klar singt sie. Das schindet gerade live besonderen Eindruck und ließ schon George Clooney auf seinem Sessel in einer Leipziger Hotel-Lounge festkleben, was ihn anschließend zu Lobeshymnen und einem beglück-wünschenden Wangenküsschen veranlasste.

Begeistert ist auch Jazzlegende Richie Beirach, einst an der Seite von Stan Getz, Chet Baker oder John Scofield und heute Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Leipzig: „June Cocó is multitalented and multistylistic. Once you hear her music it's a completely satisfying, very uplifting and inspiring feeling. There is a broad collection of different styles, lyrics and attitudes. And of course the voice and creative energy is the one very consistent thing behind all the music.“